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Pressespiegel 1 Gewalt und Vandalismus vermeiden Gesamtschule Niederaula als Pilotschule im Landkreis HEF-ROF bei der Ausbildung von Buslotsen „Lärm, Stress, Gerangel und Randale im morgendlichen Schülerverkehr gehören häufig zum Alltag für Schüler und die Busunternehmen", so Hans Matschke, Lehrer an der Gesamtschule Niederaula. Auseinandersetzungen unter Jugendlichen gehören leider immer öfter zur Tagesordnung. Die dabei außerdem entstehende massive Verschmutzung von Polstern oder das Zerkratzen von Scheiben treiben die Reinigungs- und Reparaturkosten derart in die Höhe, dass alljährlich aufgrund von Vandalismusschäden ein sechsstelliger Betrag entsteht, so der Pädagoge. Diesem Phänomen will man jetzt im Bereich der Gesamtschule Niederaula massiv und effektiv entgegen arbeiten. In Zusammenarbeit mit den beiden Polizeioberkommissaren Christine Rinner und Jörg Bialas von der Polizeistation Bad Hersfeld und dem Verkehrsplaner Thomas Stern von der Hersfelder Eisenbahn (HEG) ist das Schulzentrum in Niederaula die erste Schule des Landkreises, die mit der Ausbildung von Schülern als Buslotsen einen wichtige Maßnahme für die Schulwegsicherheit angeht. „Schüler ab der 8. Klasse, die sich freiwillig ausbilden lassen, sollen das Klima in den Bussen dauerhaft verbessern", berichtet Lehrerin Asitat Bussmann. Bisher haben vier Trainingseinheiten zu fünf Schulstunden stattgefunden, zu denen die Firma Käberich (Niederaula) einen Bus zur Verfügung stellte. Ein wichtiger Bestandteil bei den Übungen ist, dass die Schüler Konfliktsituationen erkennen und Lösungswege finden, um Auseinandersetzungen, Beschädigungen und Verletzungen zu vermeiden. Die Buslotsen schalten sich bei möglichen Konflikten und Problemsituationen zwischen den Schülern gewaltfrei ein. Hierzu zählt, dass sie bei versuchten Beschädigungen von Sitzen und Scheiben ihre Meinung äußern, sich um Rangeleien beim Einstieg kümmern, auf Gleichberechtigung der Kleineren bei der Suche nach einem Sitzplatz achten usw. Die Buslotsen sollen sich als handelnde Mitmenschen und nicht als Hilfssheriffs sehen. „In Fulda arbeiten die ersten Buslotsenteams recht erfolgreich", erläutert Lehrerin Karin Bellinger, „man sollte jedoch die Erwartungen anfangs nicht zu hoch stecken. Langfristig angelegt und, wenn wir anfängliches Zögern überwunden haben, versprechen wir uns einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Schulwegsicherheit unserer Schüler." (Hersfelder Zeitung)
Einfach schlicht(en) Lehrkräfte der Gesamtschule Niederaula engagieren sich in der Streitschlichterausbildung „Wir wollen, dass unsere Schüler, die zu Streitschlichtern ausgebildet werden, anderen Mitschülern helfen, ihre Konflikte zu lösen“, so Wilfried Dräger, Lehrer an der Gesamtschule Niederaula. Konflikte und Streitereien unter Schülern sind alltäglich und eigentlich eine „normale“ Erscheinung, dennoch kann hier eine Schüler-Streit-Schlichtung ein Qualitätsmerkmal moderner Schulkultur sein. Im Rahmen der „Erziehung zur Verantwortlichkeit durch partnerschaftliches Handeln“ (Leitbild der GSN) soll, so Schulleiter Lutz Seibel, Schule zum Übungsfeld der konstruktiven Konfliktbewältigung werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein SMOG (Schule machen ohne Gewalt) und den beiden Diplomsozialpädagogen Biggi Neuner-Schewior und Karl-Peter Kirsch wurden 11 Lehrkräfte der Gesamtschule Niederaula und der Sturmiusschule aus Fulda in einem Wochenendseminar im Rahmen der Streitschlichter-Ausbildung geschult. „Wir wollen damit einen wesentlichen Beitrag zur Gewaltprävention leisten und dabei unsere Schüler in erster Linie dazu befähigen, dass sie die Konflikte einzelner Schüler untereinander aufarbeiten“, so Lehrer Harald Erbe. Ein wichtiger Bestandteil der Schüler-Streit-Schlichtung ist, dass sich die Schlichter nicht als schulinterne Hilfspolizei verstehen, sondern ihre Arbeit als ein Übungsfeld fürs spätere (Berufs-)Leben begreifen. Hierbei sollen die sozialen Kompetenzen der Schüler gefördert und eingefordert werden. Dieses über das Normalmaß hinaus gezeigte Engagement wird den jungen Schlichtern mit einem Zertifikat als Anlage zum Zeugnis bestätigt.
Auch soll und darf die Schüler-Streit-Schlichtung
nicht die Diziplinarverantwortung der Lehrer und der Schule ersetzen.
„Wichtig ist uns“, so Lehrerin Asita Bussmann, „dass sich die Schüler
durch ihre Schlichtertätigkeit in sozialem Handeln schulen und
Streitschlichtungsstrategien erlernen, die ihnen im späteren Leben
weiterhelfen.“ Ähnlich wie beim Buslotsenprojekt der Schule sind die
Schlichter Ansprechpartner für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und
sollen sich als handelnde Mitmenschen verstehen. Sportidole Reinhild Möller und Manuela Schmermund zu Besuch in Niederaula
Große Begeisterung
in der Niederaulaer Großsporthalle: Die Grundschule Niederaula und die
Kindergärten Niederaula und Niederjossa traten am Mittwoch der
Initiative Schule machen ohne Gewalt (SMOG) bei.
ADAC-Training der fünften Klassen Zwei Stunden hatten die Schüler der 5. Klassen der Gesamtschule Niederaula Zeit und Gelegenheit, reale Verkehrssituationen zu erleben. „Achtung Auto“ heißt das Programm, das Hans-Georg Matschke (dritter von links) von der Gesamtschule Niederaula organisiert hat und gemeinsam mit Wolfgang Wartmann vom ADAC auf der Straße vor dem neuen Sportplatz in Niederaula veranstaltet. „Die GSN und der ADAC arbeiten schon seit Jahren gut zusammen“, sagte Wolfgang Wartmann. Die Schüler - hier die Klasse F5b- sollen lernen, kritische Situationen im Straßenverkehr besser zu erkennen, um Unfallgefahren richtig einschätzen zu können. Vorausschauendes Handeln und richtiges Reagieren werden auf diese Weise geschult. In Theorie und Praxis erfuhren die Mädchen und Jungen, wie sich die Gleichung Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg durch die Geschwindigkeit zusammensetzt. Abschließend erlebten sie als Beifahrer im Übungsauto bei einer Vollbremsung, wie unerwartet weit das Auto auf nasser Straße rutscht, ehe es zum Stehen kommt.(LS)
NIEDERAULA. Die Sahara hautnah erleben - das stand gestern für
mehrere 6. Klassen der Gesamtschule Niederaula auf dem Stundenplan.
Zum Abschluss der 15. Osthessischen Jugendbuchwoche war der Autor
Andreas Kirchgäßner zu Besuch. In seinem neuem Buch „Anazarah“ dreht
sich die Geschichte um ein Abenteuer der 14-jährigen Sarah in der
afrikanischen Wüste.
Was gibt es Neues an der Gesamtschule Niederaula? Aufklärung auf diese Frage erhielten die Zuschauer der Show GSN 24, die vergangene Woche im Rahmen des „Abends der Künste“ in der Aula der GSN aufgeführt wurde. Präsentiert wurden die Unterrichtsergebnisse des Wahlpflichtunterrichts der Klassen G9 und G10. Durch das Programm führten die beiden „Nachrichtensprecher“ Felix Schmidt und Leonard Eisenacher, die als Claus Kleber und Günter Gause auftraten. Ein abwechslungsreiches Programm aus Spiel und Tanz erwartete die Zuschauer. Schülerinnen und Schüler der Klassen G9a und G10a führten ihre selbst geschriebenen Stücke aus dem Bereich Darstellendes Spiel auf. Betreuender Lehrer dieser Gruppe war Mirko Krotzky. Während sich drei Gruppen dem Thema Liebe mit all seinen Facetten wie Enttäuschung, Rache, Beziehungskrise und Szenen einer Ehe widmeten, stellte eine andere Gruppe eine Szene zum Thema Mobbing dar. Auch das Thema Science Fiction wurde bearbeitet, indem eine Szene das Auftauchen eines Roboters im Hersfelder Kurpark beschrieb. Jedes Stück war gut konzipiert und mit einer überraschenden Schlusspointe ausgestattet. Der Wahlpflichtbereich Musik wurde von der Klasse G9b unter der Leitung von Katharina Rothmann gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler trugen Tänze mit verschiedenen Themen vor. Am Ende gab es viel Applaus für alle Akteure. Im Anschluss an die Bühnenshow konnten sich die Gäste am Fingerfood-Büffet bedienen und die Bilder-Ausstellung der Klasse G10b aus dem Wahlpflichtbereich Kunst unter der Leitung von Anja Giesser betrachten. (PSch)
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Busunternehmer
Reinhild Möller und Manuela Schmermund zu Gast in der GSN
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| Gesamtschule
Niederaula Hattenbacher Str. 15 36272 Niederaula Tel.: 06625 - 657 Fax: 06625 - 7903 |
Aktualisiert: 30.01.2012 |
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