Pressespiegel 2
Ein Hauch Mittelalter
Projektwoche
„Mittelalter“ an der Gesamtschule Niederaula ein großer Erfolg
„Einfach toll - und das in meiner ersten Woche als Lehrerin!“, so die
angehende Lehrerin Nicole Firle an der Gesamtschule Niederaula. Sie
hatte nicht damit gerechnet, dass sie gleich in der ersten Woche ihrer
Ausbildung zur Geschichtslehrerin am Mittelalterprojekt des Jahrgangs 8
teilhaben durfte. Es ging dabei um Lernen an historischen Orten der
Umgebung, in diesem Fall der Burg Herzberg.
Herr Hans-Eppo von Dörnberg stellte auch dieses Jahr wieder an zwei
Tagen die Burg Herzberg als Lernobjekt den Niederaulaer Schülern zur
Verfügung. Für die Demonstration des mittelalterlichen Burglebens vor
Ort waren zwei Laiendarsteller engagiert worden, die den Schülern
anschaulich die Annehmlichkeiten, vor allem aber die Nöte und Zwänge
ritterlicher Alltagspflichten näher brachten. Ein weiterer Höhepunkt
stellte die Einweisung in die Kunst des mittelalterlichen Bogenschießens
dar. „Mir macht es immer wieder Spaß, wenn junge Menschen über die
Identifikation mit ihrer heimatlichen näheren Umgebung einen
motivierenden Zugang zur Geschichte finden. Aus diesem Grund unterstütze
ich immer wieder gerne die Projektidee der in Niederaula unterrichtenden
Geschichtslehrer.“ So begründete Herr von Dörnberg sein ungewöhnliches
Engagement.
Über den Besuch der Burg hinaus wurden in der Projektwoche auch andere
mittelalterliche Lebensformen thematisiert.
„Das Mittelalterprojekt stellt für uns einen wichtigen Baustein zur
Erlangung von Methodenkompetenzen dar. Damit erreichen wir nicht nur
inhaltliche, sondern auch methodische Qualifikationen unserer Schüler,
wie sie heute von modernem Unterricht gefordert werden. Das Projekt ist
in unserem Schulprogramm verankert und bedeutet für die Schüler ein
Höhepunkt im Schuljahr“, äußerte sich der Fachsprecher für Geschichte an
der Gesamtschule Niederaula, Markus Wolf.

Siegerehrung des
Mathematikwettbewerbs 2008/2009
Die Schulsiegerinnen und
Schulsiegersieger des Mathematik-wettbewerbs des Jahrgangs 8 der
Gesamtschule Niederaula wurden heute von Schulleiter Lutz Seibel mit
Urkunden der Hessischen Landesregierung geehrt. Er gratulierte den
Schülerinnen und Schülern, dankte ihnen für die hervorragenden
Ergebnisse und betonte, dass die von ihnen erbrachten Leistungen nicht
nur für jeden einzelnen, sondern auch für die Schule einen hohen
Stellenwert hätten. Anschließend gratulierte auch der Fachleiter für
Mathematik, K.-H. Becker, im Namen des Fördervereins und überreichte an
die sechs Besten des 8. Jahrgangs jeweils einen Buchgutschein. Durch
ihren Sieg in dem landesweit ausgetragenen Wettbewerb haben sich alle
für die 2. Runde, die auf Kreisebene am 04. März 2009 in Bad Hersfeld
stattfindet, qualifiziert. Dazu viel Erfolg und gutes Gelingen.
Ausgezeichnet wurden:
Hauptschulzweig:
1. Sieger: Oliver Robert, Kl. H8
Realschulzweig:
1. Sieger: Paul Borisichin, Kl. R8a; Fabian Schneider Kl. R8a
2. Sieger: Kevin Fippl, Kl. R8b
Gymnasialzweig:
1. Siegerin: Laura Boese, Kl: G8b
2. Sieger: Felix Horn, Kl. G8b

NIEDERAULA Das
Abstimmungsergebnis war eindeutig. Alle 150 Eltern der G-8-Kinder in der
Gesamtschule Niederaula (Kreis Hersfeld-Rotenburg) votierten für die
Abschaffung von G 8 und die Wiedereinführung der neunjährigen
Gymnasialzeit (G 9).
Dies bestätigte
der Leiter der Schule, Lutz Seibel. Das Abstimmungsergebnis war Thema
der Schulkonferenz, die sich aus Vertretern der Eltern, Schüler und
Lehrerschaft zusammensetzt. Das höchste Schulgremium hat sich dem
Beschluss einmütig angeschlossen. Seibel hat das zuständige Staatliche
Schulamt in Bebra über diese Entscheidung informiert. Der Direktor geht
davon aus, dass in Niederaula vom Beginn des neuen Halbjahres an, das im
Februar beginnt, in der Gesamtschule alle Schüler wieder nach den alten
G-9-Lehrplänen unterrichtet werden.
Kooperative Gesamtschulen, wie es sie im Kreis Fulda in Gersfeld,
Eiterfeld und Neuhof gibt, haben seit Beginn des laufenden Schuljahres
die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen zu G 9 zurückzukehren.
Eine Voraussetzung ist die einmütige Zustimmung der Elternschaft. Nach
Angaben des Kultusministeriums haben davon bislang 23 Schulen in Hessen
Gebrauch gemacht.
Direktor Seibel erklärt, wie es zu der Abstimmung und dem Beschluss
gegen die verkürzte Gymnasialzeit gekommen ist: Aufgrund der allgemeinen
Unzufriedenheit mit G 8 sei an der Gesamtschule Niederaula über eine
Rückkehr zu G 9 diskutiert worden. Eltern hätten sich häufig darüber
beschwert, dass die Kinder zu wenig Freizeit und Probleme bei der
Umsetzung des Lehrplanes hätten. Lehrer beklagten, dass sie den
vorgesehenen Stoff nicht in der vorgegebenen Zeit vermitteln könnten.
Daraufhin wurden drei Informationsabende für die Eltern der aktuellen
G-8-Jahrgänge angeboten, erklärt Elternbeirats-vorsitzender Manfred
Möller. Dabei habe sich das große Interesse der Eltern an einer Rückkehr
zur neunjährigen Gymnasialzeit angedeutet. Den Vätern und Müttern wurden
Wahlzettel ausgehändigt, die sie zu Hause ausfüllen und an die Schule
schicken sollten. Das Ergebnis war für den Direktor und den
Elternbeiratsvorsitzenden überraschend klar. Alle Eltern der Sechst- und
Siebtklässler entschieden sich einstimmig für ein Zurück zu G 9. In der
Klassenstufe fünf enthielt sich lediglich ein Elternpaar. Alle anderen
sagten ebenfalls Ja zu G 9. Aber nicht nur die Eltern, auch die große
Mehrheit der Lehrer der Gesamtschule hätten diesen Schritt in einer
Gesamtkonferenz befürwortet, erklärt der Direktor.
„Es war eine gute Entscheidung, denn es geht um die Zukunft unserer
Kinder“, erklärt Elternbeirat Möller erleichtert. Er hofft, dass das
Votum jetzt auch wirklich schnell umgesetzt werden kann und die Schüler
ab Februar wieder mehr Zeit für ihre Freizeitaktivitäten haben, mehr
Muße beim Lernen verspüren und die Lehrer den Stoff intensiver lehren
können.
Fuldaer Zeitung, 15.1.2009
Rainer Ickler

Frauen sind nicht pervers
Autorin Julia Zange kehrte für eine Lesung an ihre alte Schule in
Niederaula zurück
NIEDERAULA.
Als Julia Zange zum letzten Mal in der Gesamtschule Niederaula war, gab
es noch keine Golf-AG. Überrascht und amüsiert reißt die 25-Jährige die
Augen auf, als die Mitglieder dieser illustren Gemeinschaft per
Durchsage ins Sekretariat gerufen werden.
Bei ihrem letzten Besuch an der GSN war sie jedoch auch noch keine
aufstrebende Autorin. Sie selbst sagt, dass sie nur eine Schülerin war,
die ab und zu „Kleinmädchenpoesie" geschrieben hat.
Acht Jahre später kehrte sie gestern an ihre alte Wirkungsstätte zurück.
Im Gepäck ihren ersten Roman „Die Anstalt der besseren Mädchen" und in
ihrem Bauch ein nervöses Kribbeln, das stärker war als sonst. „Ich bin
viel aufgeregter als vor einer normalen Lesung", sagte die
Niederaulaerin in der Bibliothek, die es zu ihrer Schulzeit auch noch
nicht gab. „Ich weiß noch nicht, wie Jugendliche auf mein Buch
reagieren."
Ehrfürchtige Stille
Die ausgewählten Zuhörer waren die beiden zehnten Klassen der
Gymnasialstufe der GSN. „Schließlich ist die Geschichte nicht ganz
jugendfrei", sagte Schulleiter Lutz Seibel zur Begrüßung. Während Julia
Zange noch ein wenig zögerlich von ihrem Werdegang als Autorin erzählt,
ist die Stille in der neuen Bücherei fast ehrfürchtig. Erst die
neurotische Romanheldin Loretta und die Buchpassagen über Fruchtwasser
in unbezahlten Baumwollhöschen und eine nackte Schauspielerin mit
Petersilie zwischen den Zähnen sorgten für erlöste Lacher.
Dass die Lesung der heimischen Schriftstellerin auch ein kleiner Trick
war, verriet Deutschlehrer Markus Wolf schon am Anfang. „Wir wollten
zeigen, dass Autoren keine unerreichbaren Größen sind", erklärte er.
„Vielleicht ist es ja ein Leseansporn, wenn ein Mädchen ein Buch
schreibt, das auf derselben Schule war." Bisher hat der Heimspiel-Bonus
jedoch noch nicht funktioniert. Auf Julia Zanges Frage, ob jemand die
Anstalt der besseren Mädchen gelesen habe, bleiben alle Finger beschämt
unten.
Trotzdem hatten zumindest ein paar der Zehntklässler nach der Lesung
Lust auf Loretta und ihre Eskapaden im künstlichen Künstlerkosmos
bekommen. „Ich finde es toll, dass die Hauptperson in verschiedenen
Welten lebt", sagte Alexander Schulz aus Niederaula, der sich gleich die
Bestellnummer des Buches besorgte. „Es ist realitätsfern aber
gleichzeitig kann man es sich vorstellen."
Mädchen
können das auch
Der 16-jährigen Rahel Weigel gefiel, dass Julia Zange eine junge Autorin
ist, die über das Leben junger Leute schreibt. „Da muss man nicht so
viel Respekt vor haben", sagte sie. Außerdem war der Zehntklässlerin
aufgefallen, dass inzwischen auch Frauen ungehemmt über Sexualität
schreiben. „Mädchen können das auch, und bei ihnen klingt es anders",
findet Rahel. Und Cara Nuhn aus Hattenbach stimmte ihr zu. „Bei Männern
fände ich so versaute Szenen pervers", sagte sie. „Aber bei Frauen eben
nicht."
Während die
Zuhörer weiter über erotische Phantasien in Büchern fachsimpelten, wurde
die Rückkehr in ihre alte Schule für die Autorin doch noch zu einem
unvergesslichen Erlebnis. Im Hintergrund gab sie zwei Mädchen am
Lehrerpult strahlend ihr erstes Autogramm.
Das Buch
In der im
Herbst 2008 erschienenen „Anstalt der besseren Mädchen" von Julia Zange
geht es um die kindliche Kunstge-schichtsstudentin Loretta, die sich in
ihren eigenen künstlichen Welten durch Berliner Nächte und eine
alternative Mädchenkommunen bewegt. Wie die Autorin aus Niederaula
berichtet, verkauft sich die Erstauflage ihres Romans von 5000 Stück
„ganz gut", einen Bestseller habe sie aber nicht geschrieben. „Nur weil
man gute Kritiken bekommt, verkauft man nicht automatisch viele Bücher",
sagt sie. Julia Zange: Die Anstalt der besseren Mädchen, 757 Seiten,
Suhrkamp, 15 Euro.
VON SASKIA
TREBING, HZ 11.02.2009
Weggefegt
Niederaulaer Schülerinnen
sind beim TT-Landesentscheid dabei
Nach dem
Kreisentscheid haben die Schülerinnen (5./6. Klasse) der Gesamtschule
Niederaula auch den Regionalentscheid für sich entschieden.
In Kassel
setzten sich Jennifer Geißel, Lisa Klotzbach, Jessica Zweininger, Sandy
Stiebing, Madita Galle und Ann-Sophie Wisker klar gegen das Team der
Rabanus-Maurus-Schule aus Fulda durch.
Nachgewonnenem Parcours-Wettkampf (setzt sich aus einzelnen Stationen
zusammen, bei dem die Schülerinnen ihr Geschick und Feingefühl mit Ball
und Schläger
beweisen müssen) siegten die Niederaulaerinnen auch in den
anschließenden Einzel- und Doppelspielen mit 9:0. Mit dem Sieg haben
sich die Niederaulaer Schülerinnen für den Landesentscheid qualifiziert,
der am 20. Mai in Frankfurt stattfindet.
Hessens Beste
Schülerinnen der Gesamtschule Niederaula siegen auch bei
TT-Landesentscheid
Niederaula/Frankfurt.Die
Mädels der Gesamtschule Niederaula sind in Sachen Tischtennis Hessen
Nummer 1.
Nach dem Sieg
beim Kreis und beim Regionalentscheid gewannen die Niederaulaerinnen
auch den Landesentscheid. In Frankfurt schlug das siebenköpfige Team die
Schülerinnen der Wiesbadener Gutenbergschule ganz klar. Nach dem
Geschicklichkeitsparcours hatte es noch unentschieden gestanden, danach
gewannen die Mädels von der Gesamtschule Niederaula alle sechs Einzel,
sowie die drei Doppel, so dass am Ende ein ganz deutlicher Erfolg zu
Buche stand. Zur Mannschaft, betreut von Lehrerin Manuela Heinz,
gehörten Annika Schäfer, Sandy Stiebing, Jessica Zweininger, Ellen
Strippel, Jennifer Geißel, Lisa Klotzbach und Madita Galle.
Ein Hauch von Frankreich
Am
vergangenen Dienstag wehte ein Hauch von Frankreich durch die Hallen der
Gesamtschule in Niederaula. Am frühen Vormittag rollte das Francemobil
auf das Gelände. Dies ist ein Auto, vollgestopft mit viel Material über
Frankreich. Es wird von der Robert-Bosch-Stiftung und der Französischen
Botschaft finanziert und geschickt und soll an deutschen Schulen für das
Erlernen der französischen Sprache werben.
Dem Auto
entstieg am frühen Morgen Monsieur Faglain, ein waschechter Franzose. Er
warb anschließend vier Stunden lang in den 6. und 8. Realschulklassen
für seine Muttersprache. Die Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgänge
müssen nämlich zum kommenden Schuljahr entscheiden, wie sie es mit der
zweiten Fremdsprache halten wollen, ob sie damit beginnen oder dran
bleiben möchten. Dabei erwies sich dieser Schnupperkurs als hilfreich.
Es galt nämlich zuzuhören und nachzusprechen, Titel französischer Lieder
herauszuhören, sich vorzustellen und mitzuteilen, wie es einem geht und
noch manches mehr.
Guter
Sport beim 8. Volleyballturnier an der GS Niederaula – TV 03
Heringen siegte
Niederaula.
Beim nun schon zur Tradition gewordenen 8. Volleyballturnier für
Freizeitmannschaften an der Gesamtschule Niederaula kämpften am
15.05.2009 zehn Teams um den Sieg. In zwei Fünfergruppen spielten die
Teams jeder gegen jeden. Die Auslosung sorgte für zwei gleich starke
Gruppen. So gab es schon in der Vorrunde äußerst spannende Spiele auf
teilweise sehr hohem Niveau. In der Gruppe I setzte sich das Lehrerteam
der Jahnschule Hünfeld mit vier Siegen durch. Auf Platz zwei folgte die
Hobbymannschaft des TV 03 Heringen. In der Gruppe zwei standen am Ende
vier Siege für das Lehrerteam der GSN zu Buche. Als zweite Mannschaft
dieser Gruppe zog der Titelverteidiger D-Unit in das Halbfinale ein.
Erfreulicherweise spielten neben den aktuellen Schulmannschaften der GSN
auch viele ehemalige Schüler der GSN in den verschiedenen Teams.
Bei den Platzierungsspielen gab es folgende Ergebnisse. Im Spiel um
Platz neun siegte das Team „ Gen Italien“ gegen eine Auswahl des 9.
Jahrgangs der GSN. Den siebten Platz sicherten sich die „Königlichen“
vor „Who rain zon“.
Im Spiel um Platz fünf gab es ein packendes Duell zwischen der aktuellen
Schulmannschaft der GSN und dem Sportleistungskurs der MSO. Hierbei
konnten sich die Abiturienten der MSO schadlos halten und belegten in
der Endabrechnung Platz fünf.
Im ersten Halbfinalspiel um den Einzug ins Finale setzten sich die
Lehrer der Jahnschule klar gegen Titelverteidiger D-Unit in zwei Sätzen
durch. Im zweiten hart umkämpften Halbfinale behielt die Hobbymannschaft
aus Heringen knapp mit zwei zu eins Sätzen die Oberhand über die Lehrer
der GSN.
So kam es im kleinen Finale zu einem erneuten Zusammentreffen der
Titelverteidiger D-Unit und den Lehrern der GSN. Wie schon in der
Vorrunde setzten sich die Lehrer gegen ihre ehemaligen Schüler durch.
Zu einem außerordentlich spannenden und hochklassigen Finale kam es
zwischen dem bis dahin unbesiegten Hünfelder Lehrerteam und der
eingespielteren Hobbymannschaft aus Heringen. Anders als noch in der
Vorrunde gewann diesmal das Team aus Heringen in zwei Sätzen.
Während der Siegerehrung überreichte der Schulsportleiter H. Hopf die
vom Förderverein gestiftete Preise.
Für das leibliche Wohl sorgte die Schülervertretung der GSN.
Schule
spendet für Haiti
„Eine kleine
Spende von jedem bewirkt Großes“, so Laura Strott, die Schulsprecherin
der Gesamtschule Niederaula. Mit diesem Aufruf startete die
Schülervertretung der Gesamtschule Niederaula ihre Hilfsaktion für die
Erdbebenopfer von Haiti. Am Großzügigsten, mit einer Summe von fast 200
Euro, beteiligten sich die 28 Schüler der Klasse F5a. Insgesamt kam ein
beachtlicher Betrag von 1150 Euro zusammen. Der Erlös geht an die
Organisation „Bündnis Entwicklung Hilft“. Dabei handelt es sich um einen
Zusammenschluss von fünf Hilfswerken, welche sich bei Katastrophen und
in Krisengebieten aktiv vor Ort einsetzt. Unser Bild zeigt von links:
Schulsprecherin Laura Strott, Klassensprecher der F5a Maria Winter,
Charlotte Wisker und stellvertretender Schulsprecher Marius Freund. (LW)
Erste Versuche mit eigenem Unterricht
Lehramtsstudenten absolvieren Praktikum
„Das Praktikum an der Gesamtschule
Niederaula hat mir sehr großen Spaß gemacht“, sagt Christian Pforr. Die
Gesamtschule Niederaula hatte fünf Wochen lang fünf Studentinnen und
Studenten der Universität Kassel zu Gast an ihrer Schule.
Für sie war es das erste Praktikum in ihrem Lehramtsstudium, das dazu
dient, erste Unterrichtsversuche zu wagen und festzustellen, ob die
Berufswahl richtig war. Die Anwesenheitspflicht betrug 20 Stunden pro
Woche, die aber durch ein hohes Engagement weit übertroffen wurde.
Angetan waren die Praktikanten von dem neuen Schulgebäude und der
modernen Ausstattung der im vorigen Jahr renovierten Schule. Im
Kollegium wurden alle herzlich aufgenommen und im Rahmen ihrer
Ausbildung unterstützt. Trotz des geringen Altersunterschieds wurden die
Studentinnen und Studenten von den Schülerinnen und Schüler in den
Unterrichtsstunden respektiert. Darüber freuten sich die
Nachwuchspädagogen.
Nachdem sie erst eine Weile wieder die Schulbank gedrückt und im
Unterricht zugeschaut hatten, konnten sie mehrere Unterrichtsstunden
eigenständig vorbereiten und umsetzen. „Alle haben sehr gut
mitgearbeitet, und es hat sehr viel Spaß gemacht, obwohl doch mehr
Arbeit hinter der Vorbereitung einer Unterrichtsstunde steckt, als ich
erwartet hatte“, meinte Nicole Kister.
Nach den fünf Wochen Praktikum und mehreren Unterrichtsstunden wollen
alle Praktikanten auch weiterhin Lehrer werden und fühlten sich in ihrer
Berufswahl bestätigt. (LW)
Fabian Baum ist
Kreissieger im Mathematikwettbewerb
In
diesem Jahr nahmen 4 Schüler und eine Schülerin der Gesamtschule
Niederaula an der 2. Runde des hessischen Mathewettbewerbs, dem
Kreisentscheid, teil. Hier treten alle Schulsieger gegeneinander an, um
ihre mathematischen Fähigkeiten zu testen.
Der Mathewettbewerb fand am 3. März in Bad Hersfeld statt. In den
Aufgabengruppen Gymnasium und Realschule erreichten die Schüler der
Gesamtschule Niederaula gute bis sehr gute Platzierungen.
So sicherte sich Moritz Boersch aus der Klasse G 8b einen 3.
Platz in der Aufgabengruppe Gymnasium. Fabian Baum aus der Klasse R
8 wurde Kreissieger und damit bester Mathematiker in der Gruppe der
Realschüler. „Durch diesen Sieg hast du für dich, deine Klasse und
auch für unsere Schule ein großartiges Ergebnis erzielt, denn ein 1.
Platz auf Kreisebene ist eine herausragende Leistung und eine gute
Motivation für die Zukunft.“ Mit diesen Worten gratulierte Schulleiter
Lutz Seibel Fabian Baum zu seinem Sieg und wünschte ihm viel Glück für
die nächste und letzte Runde, die am Dienstag, dem 18. Mai, in Kassel
stattfindet. Dort wird dann der Hessensieger ermittelt.
Vom
Förderverein der Gesamtschule Niederaula bekamen die Sieger einen
Buchgutschein. (LW)
Fabian Baum 1. Landessieger im 42.
Mathematikwettbewerb des Landes Hessen
Fabian Baum, Schüler
der Klasse R8 der Gesamtschule Niederaula, ist 1. Landessieger im 42.
Mathematikwettbewerb in der Aufgabengruppe B.
Nachdem sich Fabian im Dezember 2009 als Schulsieger für die 2. Runde,
den sogenannten Kreisentscheid, qualifiziert hatte, ging er dort als
Sieger hervor und nahm im Mai 2010 an der 3. Runde (Landesentscheid) in
Kassel teil. In dieser Endrunde hat sich Fabian dann gegen 61
Teilnehmer/Teilnehmerinnen durchgesetzt und mit 43 von 48 möglichen
Punkten einen hervorragenden 1. Platz belegt und einen großartigen Sieg
errungen. Insgesamt haben in seiner Gruppe hessenweit 20800 Schülerinnen
und Schüler der 8. Jahrgangsstufe an diesem Wettbewerb teilgenommen.
Im Rahmen einer Feierstunde in der Hexagon Metrology GmbH in Wetzlar
wurden nun die Siegerinnen und Sieger geehrt und erhielten vom
Staatsekretär des Kultusministeriums Herrn Heinz-Wilhelm Brockmann eine
Urkunde des Landes Hessen sowie Buch- und Geldgeschenke.
An der Siegerehrung in Wetzlar nahmen auch Fabians Eltern und der
Fachleiter für Mathematik K.-H. Becker teil. Sie hatten mit großer
Spannung das Verlesen der Siegerinnen und Sieger durch die
Wettbewerbsleiterin Frau Dr. Y. Hartwich verfolgt und freuten sich
riesig mit Fabian über den 1.Platz und seinen tollen Erfolg.
Die Gesamtschule gratuliert Fabian zu seiner großartigen Leistung, freut
sich mit ihm über seine Platzierung und wünscht ihm weiterhin viel
Freude an der Mathematik und am Lernen. Sein hervorragendes Abschneiden
beim Mathematikwettbewerb und die von ihm erbrachten Leistungen sind
nicht nur für ihn selbst von großer Bedeutung, sondern haben auch für
die Schule einen hohen Stellenwert. Sie sind Motivation und Ansporn für
alle Schülerinnen und Schüler sich anzustrengen und
Leistungsbereitschaft zu zeigen. (KHB)
Waldjugendspiele an der GSN
Am 09. Juni
2010 fanden an der Gesamtschule Niederaula die Waldjugendspiele für den
6. Jahrgang statt. Dieser hatte im Biologieunterricht zuletzt das Thema
„Wald als Ökosystem in der Umgebung“ bearbeitet. Als Abschluss dieser
Einheit sollte das Gelernte durch die Waldjugendspiele noch einmal
geprüft und erweitert werden. Dafür wurde ein Rundkurs mit 10 Stationen
durch den Wald aufgebaut, die, in Kooperation mit dem Hessenforst,
überwiegend von Förstern besetzt wurden. Dort konnten die Schüler in
Gruppen bei Spiel- und Wissensstationen ihr Erlerntes anwenden. Gefragt
wurde dabei beispielsweise nach verschiedenen Pflanzen und Tierarten.
Außerdem zeigte sich, wer besonders geschickt beim Sägen war. Die Gruppe
mit der höchsten Punktzahl bekam einen Sonderpreis. Die anderen
Teilnehmer gingen dank dem Sponsoring der heimischen Banken und der
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ebenfalls nicht leer aus.
„Mir hat das sehr viel Spaß gemacht,“ äußerte sich Ann-Sophie Wisker
aus der Klasse G 6c begeistert. Alle anderen konnten ihr nur zustimmen.
(lw)
Zwei bewährte Kollegen in den Ruhestand entlassen
Am
letzten Tag des alten Schuljahres verabschiedete das Kollegium der
Gesamtschule Niederaula Frau Marlies Schmidt-Burkhardt und Herrn
Hans-Peter Kemmler in den Ruhestand.
Frau
Schmidt-Burkhardt begann ihre Tätigkeit als Lehrerin für Sport,
Arbeitslehre und Kunst in Neukirchen und in den Grundschulen der
Umgebung. Seit 1975 unterrichtete sie in Niederaula. Als ausgesprochen
engagierte Lehrerin nahm sie an Fortbildungen in vielen Bereichen teil.
Betriebsbesichtigungen gehörten ebenso zu ihrem Aufgabenkreis wie die
Mitarbeit am Arbeitskreis Schule und Wirtschaft. Der Schulleiter, Herr
Seibel, bedankte sich für ihren unermüdlichen Einsatz und verabschiedete
Frau Schmidt-Burkhardt im Rahmen der Altersteilzeit in den vorläufigen
Ruhestand.
Herr Hans-Peter Kemmler trat nach seinem Studium (Sport, Mathematik und
Erdkunde) 1971 an der damaligen Haupt- und Realschule in Philippsthal in
den Schuldienst ein. 1979 kam er nach
Niederaula. Neben vielfacher Mentorentätigkeit und langjähriger
Fachleitung „Erdkunde“ galt sein besonderes Engagement dem Sport. Als
Mitinitiator des Programms „Zusammenarbeit von Schule und Verein“ gelang
es ihm, Spieler des damaligen Bundesligisten TV Eitra in den
Sportunterricht mit einzubinden. Auf diese Weise konnten die Schüler
Technik und Tricks von Edleditsch, Fichtner, Wolfgang Kemmler, Roth und
Zovko erleben.
Die Gesamtschule Niederaula entlässt mit Frau Marlies Schmidt-Burkhardt
und Herrn Hans-Peter Kemmler zwei hervorragende Pädagogen in den
wohlverdienten Ruhestand.